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Methansynthese für die Energiespeicher der Zukunft

13. Oktober 2014

Koordiniert vom Institut für Mikrostrukturtechnik (IMT) am KIT in Karlsruhe forschen und entwickeln das IMT, der Lehrstuhl für Anorganische Chemie an der Ruhr-Uni Bochum, das Institut für Anorganische und Analytische Chemie an der TU Braunschweig und das Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) gemeinsam an der katalytischen Synthese von Methan, dem Hauptbestandteil von Erdgas. Mit Hilfe elektrischer Energie kann Methan aus Wasser und Kohlendioxid synthetisch gewonnen werden. Dieses Methan lässt sich problemlos speichern und verteilen.

Ziel des Vorhabens ist neuartige auf Peptiden basierende Katalysatoren für die Methan Synthese zu erforschen sowie die Erweiterung und Verbesserung des grundlegenden Verständnisses komplexen Umwandlungsvorgänge zu erreichen. Das Projekt KATMETHAN hat ein Volumen von 1,462 Mio. Euro und wird vom BMBF mit Mitteln aus dem Energie- und Klimafonds in Höhe von 995.000 Euro unterstützt. Der Förderanteil für IMS CHIPS beträgt 203.000 Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren, der Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich, Geschäftsbereich Energietechnologien, Fachbereich Grundlagenforschung Energie (Förderkennzeichen 03EK3030D).