FRAUKE -Projekt
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Projekte
FRAUKE – Zukunftsweisende Chipentwicklung für Künstliche Intelligenz in Baden-Württemberg
Projektzeitraum: 11.02.2026 – 31.12.2027
Gefördert durch: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, Baden-Württemberg
Förderkennzeichen: WM3-4332-96/15/3
IMS CHIPS im Projekt
- Erstellung von Technologie- und Innovationsroadmaps für CMOS- und Chiplet-Technologien
- Bewertung zukünftiger Anforderungen an KI-Hardware und digitale Halbleiter
- Mitgestaltung einer landesweiten Plattform für CMOS-Chipentwicklung und -fertigung
- Vernetzung von Forschung, Industrie und Technologiepartnern
- Stärkung des Wissenstransfers im Mikroelektronik-Ökosystem Baden-Württemberg
Im Verbundprojekt FRAUKE 1 (Fraunhofer KI Entwurf Heilbronn 2026-2027 Startprojekt FRAUKE 1) bringt IMS CHIPS seine langjährige Expertise in der CMOS-Technologie und der anwendungsnahen Mikroelektronikforschung ein, um die zukünftige Entwicklung von KI-Chips in Baden-Württemberg strategisch mitzugestalten. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Analyse technologischer Entwicklungen sowie die Erarbeitung von Roadmaps für moderne CMOS- und Chiplet-Technologien, die künftig die Grundlage leistungsfähiger und energieeffizienter KI-Hardware bilden werden.
Darüber hinaus unterstützt IMS CHIPS den Aufbau eines landesweiten Innovationsnetzwerks für die Chipentwicklung und Chipfertigung. Ziel ist es, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weitere Akteure der Mikroelektronikbranche enger zu vernetzen und gemeinsam Perspektiven für zukünftige Halbleitertechnologien zu entwickeln. Durch seine umfangreiche Erfahrung im Bereich integrierter Schaltungen und Technologietransfer leistet das Institut einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des baden-württembergischen Chip-Ökosystems.
Das Verbundprojekt FRAUKE 1 wird vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF) in Freiburg koordiniert und gemeinsam mit der Universität Stuttgart – Institut für Intelligente Sensorik und Theoretische Elektrotechnik (IIS) sowie dem Institut für Mikroelektronik Stuttgart (IMS CHIPS) durchgeführt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Februar 2026 bis Dezember 2027. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit rund 2 Millionen Euro.
Ziel des Projekts ist die Entwicklung strategischer Grundlagen für die nächste Generation digitaler Halbleitertechnologien. Hierfür werden Roadmaps für die Bereiche CMOS-Fertigung und Chiplet-Technologien erarbeitet, die insbesondere auf Anwendungen der Künstlichen Intelligenz ausgerichtet sind. Gleichzeitig werden Konzepte für eine landesweite Plattform zur CMOS-Chipentwicklung und -fertigung entwickelt, um vorhandene Kompetenzen aus Wissenschaft und Industrie zusammenzuführen und den Wissenstransfer zu beschleunigen.
Die Entwicklung leistungsfähiger und energieeffizienter Chips zählt zu den entscheidenden Zukunftsthemen für Baden-Württemberg. Schlüsselbranchen wie Automobilindustrie, Maschinenbau, Automatisierungstechnik und industrielle Digitalisierung sind zunehmend auf innovative Halbleiterlösungen angewiesen. FRAUKE schafft hierfür wichtige strategische Grundlagen und stärkt die technologische Souveränität des Landes im Bereich Mikroelektronik.
Das Projekt ist eng mit den Aktivitäten des Innovationsparks für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn sowie der Landesinitiative „Chip Connect BW“ verknüpft. Gemeinsam mit weiteren Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Politik entsteht ein leistungsfähiges Netzwerk, das Baden-Württemberg als führenden Standort für Mikroelektronik, Halbleitertechnologien und KI-gestützte Chipentwicklung weiter ausbaut.
Mit seiner Beteiligung an FRAUKE 1 trägt IMS CHIPS dazu bei, technologische Zukunftsfelder frühzeitig zu identifizieren, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten strategisch auszurichten und die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie nachhaltig zu stärken. Damit leistet das Institut einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft des Mikroelektronikstandorts Baden-Württemberg.
Für Rückfragen oder Anliegen rund um dieses Projekt, wenden Sie sich gerne an: Thomas Deuble