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Das vom BMBF-geförderte Projekt „OPALID“ startete zum 01.10.2018

01. Oktober 2018

Ziel des Gesamtvorhabens ist die Erforschung und Entwicklung eines kleinen, robusten und preiswerten LiDAR-Systems ohne bewegliche Teile für die optische Sensorik in Industrie 4.0 und der flexiblen, vernetzten Produktion. Aktuelle LiDAR-Systeme sind bauartbedingt zu groß und zu teuer für den massenhaften Einsatz und durch rotierende Sende- und Empfangseinheiten zu erschütterungsanfällig für den Betrieb in schnell bewegten Systemen wie Robotern und Fahrzeugen im Straßenverkehr. Um diese sich teils stark in ihren Anforderungen unterscheidenden Märkte bedienen zu können, sind neuartige Basistechnologien notwendig, die insbesondere kleine und robuste LiDAR-Systeme ermöglichen. Für die Realisierung eines solchen Systems ohne bewegliche Teile bietet sich die Integration mittels der Siliziumphotonik an, indem die große, bisher rotierende Sendeeinheit durch ein OPA, realisiert als optischer Silizium-Schaltkreis, ersetzt wird. Die Herausforderung auf der Technologieseite besteht in der extremen Dichte an optischen Komponenten mit > 100 optischen Phasenschiebern pro Chip und den daraus resultierenden komplexen Verdrahtungen und Prozessen.

Das IMS ist für die Entwicklung und Fertigung der Sendeeinheit des LiDAR-Systems auf Basis einer Matrix von optischen Phasenschiebern (OPA…Optical Phased Array) integriert auf einem Siliziumphotonik-Chip verantwortlich.

Projektzeitraum: 01.10.2018 – 30.09.2021
Gefördert vom BMBF
Förderkennzeichen: 13N14587

Mehr über das Forschungsprojekt OPALID erfahren Sie hier: www.photonikforschung.de