IMS CHIPS auf der Eurosensors 2026: Optische Sensorik und skalierbare Photonik

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IMS CHIPS auf der Eurosensors 2026: Optische Sensorik und skalierbare Photonik

Prof. Dr. Niels Quack, Prof. em. Dr. Henry Baltes
Prof. Dr. Niels Quack, Prof. em. Dr. Henry Baltes

From scientific exchange. To scalable innovation.

Wie lassen sich Innovationen in der Photonik aus der Forschung in skalierbare Technologien überführen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Beitrags des IMS CHIPS bei der Eurosensors 2026 an der ETH Zürich.

Die internationale Konferenz bringt Expertinnen und Experten aus Sensorik, Mikrosystemtechnik, MEMS und verwandten Forschungsfeldern zusammen. Für das IMS CHIPS bot sie die Gelegenheit, eigene Expertise einzubringen, aktuelle technologische Entwicklungen zu diskutieren und den Austausch mit der internationalen Forschungs- und Industriecommunity zu vertiefen.

Optical Sensors im internationalen Forschungsdialog

Prof. Dr. Niels Quack, Geschäftsführernder Institutsleiter des IMS CHIPS, leitete gemeinsam mit Prof. Hatice Altug von der EPFL die Session „Optical Sensors“. Im Fokus standen aktuelle Forschungsansätze und technologische Entwicklungen in der optischen Sensorik – ein Themenfeld, das unmittelbar an die Kompetenzen des IMS CHIPS in der integrierten Photonik anknüpft.

Welche neuen Möglichkeiten sich auch an der Schnittstelle von Sensorik, MEMS und Medizin eröffnen, zeigte unter anderem Prof. Mark Allen in seiner Keynote „MEMS Sensors for the Body: From Wireless Implants to Transdermal Diagnostics“.

Photonik skalierbar machen

Die Verbindung von wissenschaftlicher Innovation und technologischer Skalierbarkeit stand auch im Zentrum der Industry Session. In seiner Keynote „Photonics Innovation Scaled. At the Institut für Mikroelektronik Stuttgart.“ gab Niels Quack Einblicke in die Arbeit des IMS CHIPS.

Im Mittelpunkt steht dabei eine zentrale Aufgabe des Instituts: Neue photonische Ansätze nicht bei einzelnen Forschungsergebnissen oder Demonstratoren enden zu lassen, sondern sie in reproduzierbare Prozesse und skalierbare Technologien zu überführen – und damit die Voraussetzungen für weiterführende Anwendungen und Technologietransfer zu schaffen.

Wenn Forschung Generationen verbindet

Wie lebendig eine wissenschaftliche Community über Generationen hinweg sein kann, zeigte eine besondere Begegnung am Rande der Konferenz: der persönliche Austausch mit Prof. Henry Baltes, einem der Pioniere der IC-kompatiblen Mikrosystemtechnik.

Mit 85 Jahren ist Baltes noch immer aktiver Teil einer Community, die sich täglich mit den Technologien von morgen beschäftigt. Vielleicht ist genau das eine der besonderen Seiten der Wissenschaft: Wer neugierig bleibt, neue Fragen stellt, Wissen weitergibt und sich mit den jüngsten Entwicklungen auseinandersetzt, bleibt Teil des Fortschritts und unabhängig vom Alter.

Für Niels Quack war der Austausch mit einem Wissenschaftler, der die Entwicklung der Mikrosystemtechnik über Jahrzehnte mitgeprägt hat, eine besondere Begegnung und zugleich ein schönes Beispiel dafür, wie Forschung Generationen verbindet.

Auch über das Wiedersehen und den Austausch mit Steffen Diez von Heidelberg Instruments, Mitglied des Kuratoriums des IMS CHIPS, haben wir uns sehr gefreut.

Die Eurosensors 2026 hat damit einmal mehr gezeigt, was eine starke wissenschaftliche Community ausmacht: neue Erkenntnisse teilen, unterschiedliche Generationen und Disziplinen zusammenbringen und gemeinsam Technologien weiterdenken.

Unser herzlicher Dank gilt den Organisatorinnen und Organisatoren der Eurosensors 2026, der ETH Zürich, allen Chairs, Vortragenden und Teilnehmenden für die inspirierenden Impulse, die offenen Gespräche und den wertvollen Austausch. Wir freuen uns, Teil dieser Community zu sein und viele der begonnenen Gespräche weiterzuführen.

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