Landtagslunch 2026: Forschung und Politik im direkten Austausch

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Landtagslunch 2026: Forschung und Politik im direkten Austausch

Beim innBW Landtagslunch im Landtag Baden-Württemberg kamen am 23. September die Institute der Innovationsallianz Baden-Württemberg mit Abgeordneten und Vertreterinnen und Vertretern des Landes zum direkten Austausch zusammen. Auch das IMS CHIPS war mit den Institutsleitern Prof. Dr. Niels Quack und Prof. Dr. Jens Anders vor Ort.
Nach der Begrüßung durch Dr. Ute Leidig, Nicolas Fink und Carl Christian Hirsch gab Prof. Dr. Alfons Dehé, Vorstandsvorsitzender von innBW, einen Einblick in die Arbeit und Bedeutung der Innovationsallianz.
Elf wirtschaftsnahe Forschungsinstitute bündeln unter dem Dach von innBW ihre Kompetenzen. Rund 1.400 Mitarbeitende arbeiten daran, Forschung in konkrete Anwendungen zu überführen und insbesondere mittelständische Unternehmen beim Zugang zu neuen Technologien zu unterstützen. Die Institute verstehen sich dabei als Teil des Innovationsökosystems Baden-Württembergs und als Partner für Forschung, Transfer und Qualifizierung in zentralen Zukunftsfeldern.
Im Mittelpunkt des Landtagslunchs stand anschließend der persönliche Dialog. Für IMS CHIPS bot die Veranstaltung die Gelegenheit, mit Abgeordneten verschiedener Fraktionen und Vertreterinnen und Vertretern des Wirtschaftsministeriums über aktuelle Herausforderungen und Chancen in Forschung, Mikroelektronik und Technologietransfer zu sprechen. Wir bedanken uns bei allen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern für die offenen und konstruktiven Gespräche und freuen uns darauf, einige davon an anderer Stelle fortzusetzen.
Ein besonderer Dank gilt innBW für die hervorragende Organisation und dafür, mit dem Landtagslunch regelmäßig eine Plattform für den direkten Austausch zwischen angewandter Forschung und Landespolitik zu schaffen.

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Forschung, die ankommt.
Wie wird aus Spitzenforschung wirtschaftliche Wirkung? Wie gelangen neue Technologien aus Laboren und Pilotanlagen in Unternehmen – und wie können gerade kleine und mittlere Unternehmen von Innovationen profitieren? Genau an dieser Schnittstelle arbeitet die Innovationsallianz Baden-Württemberg (innBW).
Unter dem Dach von innBW bündeln elf wirtschaftsnahe Forschungsinstitute mit 1.418 Mitarbeitenden ihre Kompetenzen. Ihr gemeinsamer Auftrag: Forschung in die Anwendung bringen, Unternehmen Zugang zu Know-how und leistungsfähiger Forschungsinfrastruktur ermöglichen und damit Innovation und Wertschöpfung in Baden-Württemberg stärken. Die Institute sind dabei tief im Innovationsökosystem des Landes und seinen Regionen verankert und insbesondere dem Mittelstand verpflichtet.
Wie stark dieser Transfer bereits heute ist, zeigen die Zahlen: 5.513 Industrieaufträge stehen für die unmittelbare Zusammenarbeit mit Unternehmen. In 682 öffentlich geförderten Projekten waren 1.218 KMU beteiligt. Pro Euro Grundfinanzierung erzielen die Institute 5,46 Euro aus öffentlichen Projekten und Wirtschaftsaufträgen. Hinzu kommen 758 gewerbliche Schutzrechte und zahlreiche Ausgründungen.
Dabei geht es um Technologien, die für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts entscheidend sind. Die innBW-Institute forschen und entwickeln unter anderem an photonischen Chips für Quantenanwendungen, autonomer Robotik für die Raumfahrt, Elektrolysetechnologien, nachhaltigen Hightechfasern, neuen Materialien für Post-Lithium-Batterien sowie Organ-on-Chip-Systemen für Therapieentwicklung und personalisierte Diagnostik. Reinräume, Technika, Labore sowie Pilot- und Kleinserienfertigungen schaffen die Infrastruktur, um aus Forschung konkrete technologische Lösungen entstehen zu lassen.
Dass daraus wirtschaftliche Wirkung entsteht, zeigt sich auch in neuen Unternehmen: Die vergangenen zehn Jahre brachten 35 Ausgründungen und rund 500 dadurch geschaffene Arbeitsplätze. Ein Beispiel ist CYTENA: 2014 gegründet und 2019 für 30,25 Millionen Euro verkauft. Die innBW versteht sich damit als Innovationspartner für Forschung, Transfer und Qualifizierung und als Brücke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Allianz bringt ihre Expertise zudem in strategische Dialoge und Zukunftsfelder des Landes ein – von Automobilwirtschaft und Gesundheitswirtschaft bis zu Wasserstoff sowie weiteren Schlüsseltechnologien. Ihr Anspruch ist klar: Forschung soll nicht im Labor enden, sondern schnell und wirkungsvoll ihren Weg in Produkte, Unternehmen und Märkte finden.
Denn Baden-Württembergs Innovationskraft entscheidet sich nicht allein daran, welche Ideen entstehen – sondern auch daran, wie erfolgreich wir sie in Anwendung und Wertschöpfung überführen.

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